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    "title": "Forschung zu nachhaltiger Energie um \u00e4thiopischen Mega-Staudamm",
    "modified_at": "2021-04-09 08:30:06",
    "published_at": "2021-04-09 08:30:00",
    "url": "https://press.vub.ac.be/forschung-zu-nachhaltiger-energie-um-athiopischen-mega-staudamm",
    "short_url": "http://prez.ly/iwBb",
    "culture": "de_DE",
    "language": "DE",
    "subtitle": "Solar- und Windkraft k\u00f6nnten geopolitischen Konflikt in Nordostafrika entsch\u00e4rfen",
    "slug": "forschung-zu-nachhaltiger-energie-um-athiopischen-mega-staudamm",
    "intro": "<p>Beigef&uuml;gt: Pressemitteilungen auf Amharisch - Arabisch - Englisch - Franz&ouml;sisch - Niederl&auml;ndisch</p>",
    "body": "<p><strong>Eine Gruppe von Forschern aus Belgien und Deutschland hat in einer neuen Studie gezeigt, dass mehrere Unstimmigkeiten zwischen &Auml;thiopien, Sudan und &Auml;gypten um Afrikas gr&ouml;&szlig;tes Wasserkraftwerk, den neuen Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD), durch einen massiven Ausbau der Solar- und Windenergie in der Region gemildert werden k&ouml;nnten. Die Anpassung des GERD-Betriebs zur Unterst&uuml;tzung der Netzintegration von Solar- und Windenergie w&uuml;rde allen beteiligten L&auml;ndern greifbare Energie- und Wasservorteile bringen und regionale Win-Win-Situationen schaffen. &quot;<em>Unsere Ergebnisse bef&uuml;rworten die Aufnahme einer integrierten Wasserkraft-Solar-Wind-Planung in die GERD-Verhandlungen</em>&quot;, sagt Sebastian Sterl, Energieplanungsexperte an der Vrije Universiteit Brussel (VUB) und der KU Leuven in Belgien und Hauptautor der Studie, die im Fachblatt <em>Nature Energy</em> ver&ouml;ffentlicht wurde.</strong></p>\n<p>Seit mehreren Jahren eskalieren die politischen Spannungen zwischen &Auml;gypten, Sudan und &Auml;thiopien im Konflikt um das gr&ouml;&szlig;te Wasserkraftwerk Afrikas: den fast fertiggestellten Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) am Blauen Nil. &Auml;thiopien, das 2020 mit der Bef&uuml;llung des riesigen Stausees begonnen hat, behauptet, dass es den Strom vom GERD ben&ouml;tigt, um Millionen seiner B&uuml;rger aus der Armut zu befreien. Doch &Auml;gypten ist zutiefst besorgt &uuml;ber die Folgen der Mega-Talsperre f&uuml;r den Nil, da &Auml;gyptens Landwirtschaft vollst&auml;ndig vom Nilwasser abh&auml;ngt &ndash; das Land hat dieses Problem bereits Anfang 2020 vor dem UN-Sicherheitsrat angesprochen. Der Sudan scheint derweil zwischen beiden Seiten gefangen zu sein. Laufende, von der Afrikanischen Union gef&uuml;hrte Vermittlungsgespr&auml;che zur Einigung &uuml;ber den langfristigen Betrieb des Staudamms haben bisher wenig Fr&uuml;chte getragen. Gewisse Zungen haben sogar die drohende Gefahr eines &quot;Wasserkrieges&quot; zwischen Kairo und Addis Abeba beschworen.</p>\n<p><strong>Saisonale Profile</strong></p>\n<p>Sebastian Sterl, Experte f&uuml;r Energieplanung an der VUB und KU Leuven und Hauptautor der Studie, erkl&auml;rt: &quot;<em>Der Blaue Nil ist ein stark saisonaler Fluss. Der Stausee des GERD ist so gro&szlig;, dass er weitaus mehr als die j&auml;hrliche Wassermenge des Flusses speichern und das ganze Jahr &uuml;ber gleichm&auml;&szlig;ig Wasserkraft liefern kann, wodurch die Saisonalit&auml;t des Flusses aufgehoben wird. Dies ist aus &auml;thiopischer Sicht sehr sinnvoll, ver&auml;ndert aber vollst&auml;ndig das nat&uuml;rliche Verhalten des Abflussregimes, das den Sudan und &Auml;gypten erreicht. Hinter vielen Unstimmigkeiten rund um den GERD steht die Frage, wer, wenn &uuml;berhaupt jemand, eine solche Kontrolle &uuml;ber den Nil aus&uuml;ben darf</em>&quot;</p>\n<p>Eine Gruppe von Forschern aus Belgien und Deutschland, unter der Leitung von Sterl, hat nun eine &uuml;berraschende Methode gefunden, die mehrere Unstimmigkeiten um den Staudamm auf einmal l&ouml;sen und allen drei L&auml;ndern zugute kommen k&ouml;nnte. Die Idee l&auml;uft darauf hinaus, moderne, saubere Solar- und Windenergie massiv einzusetzen, um die Wasserkraft des GERD zu erg&auml;nzen. Konkret: Die Forscher schlagen vor, dass &Auml;thiopien und seine Nachbarn gro&szlig; angelegte Solar- und Windparks errichten, ein regional integriertes Stromnetz aufbauen und sich dann darauf einigen, dass &Auml;thiopien GERD&rsquo;s Wasserkraft in Synergie mit Solar- und Windkraft betreibt. Das w&uuml;rde bedeuten, dass an sonnigen und windigen Tagen weniger Wasserkraft produziert werden m&uuml;sste und somit mehr Wasser im Stausee verbleibt. Somit st&uuml;nde dann mehr Wasser in wolkigen und windstillen Perioden sowie in N&auml;chten zur Verf&uuml;gung, um die Schwankungen und Defizite der Sonnen- und Windenergie auszugleichen.</p>\n<p>Die Forscher stellten fest, dass die Potenziale f&uuml;r Sonnen- und Windenergie in vielen Regionen &Auml;thiopiens, des Sudans und in den ostafrikanischen Nachbarl&auml;ndern entgegengesetzte saisonale Profile zum nat&uuml;rlichen Abflussverhaltens des Blauen Nils haben.&nbsp; In der Trockenzeit flie&szlig;t hier verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig wenig Wasser, die Sonne scheint jedoch am hellsten und die Winde wehen am st&auml;rksten. Diese &quot;saisonale Synergie&quot; zwischen Wasser, Sonne und Wind steht im Mittelpunkt der Erkenntnisse der Forscher.</p>\n<p>Die Studie fand heraus, dass, wenn GERD betrieben w&uuml;rde, um Solar- und Windenergie das ganze Jahr &uuml;ber - sowohl st&uuml;ndlich als auch saisonal &ndash; zu unterst&uuml;tzen, dies automatisch dazu f&uuml;hren w&uuml;rde, dass in der Trockenzeit weniger und in der Regenzeit mehr Wasserkraft produziert wird. Dies w&uuml;rde sich nicht negativ auf die durchschnittliche j&auml;hrliche Stromproduktion des GERD&rsquo;s auswirken, h&auml;tte aber den positiven Effekt, dass das aus dem Damm abflie&szlig;ende Wasser eine Saisonalit&auml;t vorweisen w&uuml;rde, die dem nat&uuml;rlichen Abflussverhalten &auml;hnelt, mit einem deutlichen Maximum in der Regenzeit.</p>\n<p>Wenn GERD auf diese Weise betrieben w&uuml;rde, so Sterl, &quot;<em>h&auml;tte &Auml;thiopien im Grunde alle erwarteten Vorteile eines gro&szlig;en Staudamms - aber f&uuml;r den Sudan und &Auml;gypten s&auml;he es so aus, als h&auml;tten die &Auml;thiopier nur einen bescheidenen, relativ kleinen Stausee errichtet. Es gibt bereits viele solcher Stauseen am Nil, also k&ouml;nnte kein Land flussabw&auml;rts von &Auml;thiopien wirklich etwas dagegen haben.</em>&quot;</p>\n<p><strong>Regionale Zusammenarbeit</strong></p>\n<p>Die Forscher konnten mindestens f&uuml;nf konkrete Vorteile einer solchen integrierten Wasser-Solar-Wind-Planung identifizieren, welche eine Einigung der Parteien auf gemeinsame Energie- und Wasserziele herbeif&uuml;hren w&uuml;rde. Erstens k&ouml;nnte &Auml;thiopien zum gr&ouml;&szlig;ten Stromexporteur Afrikas werden, w&auml;hrend es gleichzeitig seine Abh&auml;ngigkeit von der Wasserkraft verringern und seine Stromerzeugungskosten langfristig senken w&uuml;rde. Zweitens k&ouml;nnte der Verbrauch umweltsch&auml;dlicher fossiler Brennstoffe im Sudan und anderen ostafrikanischen L&auml;ndern durch Solar- und Windenergie, unterst&uuml;tzt durch GERD, verdr&auml;ngt werden. Drittens k&ouml;nnte &Auml;gypten dank des vorgeschlagenen Betriebsschemas des GERD in Trockenjahren mehr Wasser erhalten als bisher und m&uuml;sste den Betrieb seines eigenen hohen Assuan-Staudamms nicht &auml;ndern. Viertens w&uuml;rde &Auml;thiopien die mehr als ein Dutzend Turbinen seines Mega-Staudamms effizienter nutzen, da dieser h&auml;ufiger auf maximaler Leistung produzieren w&uuml;rde&mdash;immer wenn Solar- und Windkraft nicht zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden. Und f&uuml;nftens w&uuml;rde die &Ouml;kologie des Nils im Sudan durch den neuen Damm weniger beeintr&auml;chtigt, da die Saisonalit&auml;t eine wichtige Komponente der &ouml;kologischen Nachhaltigkeit von Fl&uuml;ssen ist.</p>\n<p>Nach Ansicht der Autoren k&ouml;nnte die gesamte ostafrikanische Region einen Beitrag leisten. &quot;<em>&Auml;thiopien k&ouml;nnte theoretisch einen Alleingang wagen und den GERD nutzen, um seine eigene Solar- und Windenergie zu st&uuml;tzen</em>&quot;, sagt Sterl. &quot;<em>Aber es w&uuml;rde viel besser funktionieren, wenn zum Beispiel der Sudan mitmachen w&uuml;rde - er hat bessere Solar- und Windressourcen als &Auml;thiopien, was bessere Wasser-Solar-Wind-Synergien erm&ouml;glicht und die Gesamtkosten der erneuerbaren Energieerzeugung reduziert. Auch &Auml;gypten verf&uuml;gt &uuml;ber wichtige Solar- und Windressourcen, ebenso wie Dschibuti, der S&uuml;dsudan und andere ostafrikanische L&auml;nder. Die regionale Zusammenarbeit in einem gemeinsamen, ostafrikanischen Stromnetz k&ouml;nnte eine wichtige Komponente solcher Strategien sein.</em>&quot;</p>\n<p>Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass eine integrierte Wasser-Solar-Wind-Planung eine hochinteressante Option w&auml;re, die bei den laufenden GERD-Verhandlungen zwischen &Auml;thiopien, Sudan und &Auml;gypten diskutiert werden k&ouml;nnte. &quot;<em>Man k&ouml;nnte es eine Win-Win-Situation nennen</em>&quot;, sagt Prof. Wim Thiery, Klimaforscher an der VUB und Mitautor der Studie. &quot;<em>Die gesamte Region w&uuml;rde davon profitieren.</em>&quot;</p>\n<p><strong>Modell</strong></p>\n<p>Die Forscher erzielten ihre Ergebnisse mit Hilfe eines speziellen, sehr detaillierten Computermodells (REVUB), das entwickelt wurde, um den Betrieb von Wasserkraftwerken neben anderen erneuerbaren Stromquellen wie Solar- und Windkraft zu simulieren. Das Modell wurde urspr&uuml;nglich von denselben VUB-Forschern im Jahr 2019 erstellt, um Szenarien f&uuml;r erneuerbare Energien in Westafrika zu untersuchen. Sp&auml;ter, als die GERD-Verhandlungen in den Medien immer pr&auml;senter wurden, erkannten die Forscher, dass sie dasselbe Tool direkt anwenden k&ouml;nnen, um Solar- und Windenergie als m&ouml;gliche L&ouml;sungen f&uuml;r den GERD-Konflikt zu untersuchen.</p>\n<p><strong>Kontakt:</strong></p>\n<p>Sebastian STERL (EN, NL, FR, DE)<br />Email : <a href=\"mailto:sebastian.sterl@vub.be\" style=\"color:#0563c1; text-decoration:underline\">sebastian.sterl@vub.be</a><br />Tel. : +316 1737 5796</p>\n<p>Studie: Sterl et al. - 2021 - Linking solar and wind power in eastern Africa with operation of the Grand Ethiopian Renaissance Dam - <a href=\"https://doi.org/10.1038/s41560-021-00799-5\">https://doi.org/10.1038/s41560-021-00799-5</a></p>",
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